Der Podcast für den stressfreien Umgang mitmedizinischen Notfällen und anderen Gesundheitsfragen im Alltag von Dr. Joachim Huber, (Internist, Kardiologe, Gerontologe, Notarzt).
Seit Juni 2023 helfe ich bei allen kleineren und größeren medizinischen Fragen oder Zwischenfällen cool zu bleiben und fast jedes medizinische Problem zu lösen, mindestens aber zu erleichtern.
#88 - Riechen, Schmecken und Fühlen
05.09.2026 27 min
Heute berichte ich über das Zusammenspiel von Geruch und Geschmack sowie über das Fühlen der Haut sowie der Zunge.
Die Funktionsweise der Rezeptoren in der Haut und der Zunge beim Fühlen, Riechen, Schmecken und Tasten sind fundamentale, eng miteinander verknüpfte Sinneswahrnehmungen des Menschen.
Sie wandeln chemische und physikalische Reize aus der Umwelt über spezielle Rezeptoren in elektrische Signale für das Gehirn um.
Riechen (olfaktorische Wahrnehmung): die Nase mit der Riechschleimhaut nimmt gasförmige Moleküle in der Luft wahr. Sie unterscheidet tausende Düfte und ist direkt mit dem limbischen System verbunden, weshalb Gerüche starke Erinnerungen wecken.
Schmecken (gustatorische Wahrnehmung): die Zunge und die Mundschleimhaut erkennen gelöste Stoffe in Nahrungsmitteln. Süß, sauer, salzig, bitter und umami. Über 80 % des eigentlichen Geschmackserlebnisses (Aromen) beim Essen entstehen erst durch den gleichzeitigen Einsatz des Geruchssinns
Fühlen -Tastsinn: die Haut als größtes Sinnesorgan registriert Druck, Berührung, Schmerz, Vibration und Temperatur über den Wärmesinn.
Wenn blinde Menschen oder Teilnehmer beim Dunkel-Dinner das Essen mit den Händen fühlen, nutzen sie ihren Tastsinn als direkten Ersatz für die Augen. Die Haut an den Fingern erkennt sofort Temperatur, Form und Konsistenz der Speisen und bereitet den Körper optimal auf die Verdauung vor.
Auch die Zunge mit ihren hunderttausenden Rezeptoren tastet die Nahrung permanent nach Konsistenz, Temperatur und Struktur ab. Sie sichert nicht nur den reinen Geschmack, sondern regt die Freisetzung von Speichel und damit den ersten Verdauungssaft an. Durch ihre Bewegungen beim Kauen massiert sie die Speichel-, besonders die Unterzungendrüsen und starten die Verdauung.
Intuition: als sogenannter 7. Sinn beschreibt ein schnelles Bauchgefühl. Das Gehirn vergleicht dabei unbemerkt die aktuelle Lage mit altem Wissen. Vergönnen Sie sich einfach meinen Kurs für Autogenes Training:
https://www.ohne-stress.com/
und manches Mal hilft es auch ein schönes Märchen anzuhören!
https://www.märchendoktor.at
Die Funktionsweise der Rezeptoren in der Haut und der Zunge beim Fühlen, Riechen, Schmecken und Tasten sind fundamentale, eng miteinander verknüpfte Sinneswahrnehmungen des Menschen.
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Riechen (olfaktorische Wahrnehmung): die Nase mit der Riechschleimhaut nimmt gasförmige Moleküle in der Luft wahr. Sie unterscheidet tausende Düfte und ist direkt mit dem limbischen System verbunden, weshalb Gerüche starke Erinnerungen wecken.
Schmecken (gustatorische Wahrnehmung): die Zunge und die Mundschleimhaut erkennen gelöste Stoffe in Nahrungsmitteln. Süß, sauer, salzig, bitter und umami. Über 80 % des eigentlichen Geschmackserlebnisses (Aromen) beim Essen entstehen erst durch den gleichzeitigen Einsatz des Geruchssinns
Fühlen -Tastsinn: die Haut als größtes Sinnesorgan registriert Druck, Berührung, Schmerz, Vibration und Temperatur über den Wärmesinn.
Wenn blinde Menschen oder Teilnehmer beim Dunkel-Dinner das Essen mit den Händen fühlen, nutzen sie ihren Tastsinn als direkten Ersatz für die Augen. Die Haut an den Fingern erkennt sofort Temperatur, Form und Konsistenz der Speisen und bereitet den Körper optimal auf die Verdauung vor.
Auch die Zunge mit ihren hunderttausenden Rezeptoren tastet die Nahrung permanent nach Konsistenz, Temperatur und Struktur ab. Sie sichert nicht nur den reinen Geschmack, sondern regt die Freisetzung von Speichel und damit den ersten Verdauungssaft an. Durch ihre Bewegungen beim Kauen massiert sie die Speichel-, besonders die Unterzungendrüsen und starten die Verdauung.
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