Der Podcast für den stressfreien Umgang mitmedizinischen Notfällen und anderen Gesundheitsfragen im Alltag von Dr. Joachim Huber, (Internist, Kardiologe, Gerontologe, Notarzt).
Seit Juni 2023 helfen Euch die Informationen von 75 Einzelfolgen bei allen kleineren und größeren medizinischen Fragen oder Zwischenfällen cool zu bleiben und fast jedes medizinische Problem zu lösen, mindestens aber zu erleichtern.
#82 - Frauenherzen schlagen anders
13.06.2026 25 min
Heute berichte ich über das Thema Herzgesundheit-Gender-Aspekte in der Kardiologie.
Motiviert von der großartigen Kollegin und Herzspezialistin, Frau Dr. Karin Hawlisch-Höfferl, Mitorganisatorin des diesjährigen „Aktionstags Gesundheit" oder „Go Red for Women“, möchte ich meine Podcast Fans zur aktiven Herzgesundheit-Vorsorge motivieren.
Dieser Aktionstag– oft unter dem Motto „Frauenherzen schlagen anders“ – findet jährlich am ersten Freitag im Februar statt, eines der Ziele ist eine geschlechtersensible Medizin.
Kardiologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen betreffen Symptome, Gefäßerkrankungen und Medikamentenwirkung.
Frauenherzen sind kleiner, der Ruhepuls ist im Schnitt mit ca. 70 Schläge/Min.) im Vergleich zum männlichen (ca. 60/Min.)schneller.
Frauenherzen weisen häufiger Erkrankungen der kleinen Gefäße auf, während Männer oft lokal begrenzte Verengungen haben.
Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen und Bluthochdruck wirken sich bei Frauen oft gravierender auf das Herzinfarktrisiko aus als bei Männern. Bei Frauen kann eine akute Herzmuskelschwäche. auch durch emotionalen Stress ausgelöst werden (Broken-Heart-Syndrom).
Frauen zeigen bei Herzinfarkten öfter atypische Symptome, sie berichten häufiger Symptome wie Atemnot, Schmerzen im Oberbauch oder Rücken, Übelkeit und Erbrechen, was die Diagnose verzögert.
Bei Frauen werden Herzinfarkte leider meist später diagnostiziert und behandelt, was die Überlebenschancen verringern kann. Zudem nehmen Frauen seltener an Rehabilitationsmaßnahmen teil.
Frauen leiden auch häufiger unter Medikamenten-Nebenwirkungen, da Dosierungen in Studien oft primär an Männern getestet wurden.
Gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann die Vorsorgemedizin unsere Lebensqualität verbessern. Werden Risikofaktoren früh erkannt und entsprechend behandelt, treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft später im Leben oder gar nicht auf.
Motiviert von der großartigen Kollegin und Herzspezialistin, Frau Dr. Karin Hawlisch-Höfferl, Mitorganisatorin des diesjährigen „Aktionstags Gesundheit" oder „Go Red for Women“, möchte ich meine Podcast Fans zur aktiven Herzgesundheit-Vorsorge motivieren.
Dieser Aktionstag– oft unter dem Motto „Frauenherzen schlagen anders“ – findet jährlich am ersten Freitag im Februar statt, eines der Ziele ist eine geschlechtersensible Medizin.
Kardiologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen betreffen Symptome, Gefäßerkrankungen und Medikamentenwirkung.
Frauenherzen sind kleiner, der Ruhepuls ist im Schnitt mit ca. 70 Schläge/Min.) im Vergleich zum männlichen (ca. 60/Min.)schneller.
Frauenherzen weisen häufiger Erkrankungen der kleinen Gefäße auf, während Männer oft lokal begrenzte Verengungen haben.
Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen und Bluthochdruck wirken sich bei Frauen oft gravierender auf das Herzinfarktrisiko aus als bei Männern. Bei Frauen kann eine akute Herzmuskelschwäche. auch durch emotionalen Stress ausgelöst werden (Broken-Heart-Syndrom).
Frauen zeigen bei Herzinfarkten öfter atypische Symptome, sie berichten häufiger Symptome wie Atemnot, Schmerzen im Oberbauch oder Rücken, Übelkeit und Erbrechen, was die Diagnose verzögert.
Bei Frauen werden Herzinfarkte leider meist später diagnostiziert und behandelt, was die Überlebenschancen verringern kann. Zudem nehmen Frauen seltener an Rehabilitationsmaßnahmen teil.
Frauen leiden auch häufiger unter Medikamenten-Nebenwirkungen, da Dosierungen in Studien oft primär an Männern getestet wurden.
Gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann die Vorsorgemedizin unsere Lebensqualität verbessern. Werden Risikofaktoren früh erkannt und entsprechend behandelt, treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft später im Leben oder gar nicht auf.
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