DOC on AIR - Erste Hilfe im Alltag

Notfallmedizin im Alltag

#86 - Hitze – was nun?

08.08.2026 21 min

Zusammenfassung & Show Notes

Die GeoSphere Austria ist der nationale österreichische Dienst für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie, sie meldet:
„unter dem Einfluss eines mächtigen Hochdruckgebiets und subtropischen Warmluftmassen kommt es derzeit zu außergewöhnlich hohen Temperaturen im Osten Österreichs und damit verbunden zu einer extremen Hitzebelastung.
Diese führt zum Beispiel zu erhöhter Körpertemperatur, Schwäche und Müdigkeit und im extremen Fall auch zu Verwirrtheit und Schwindel. Mögliche Ursache dafür: Dehydrierung.“
Es wird empfohlen auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten sowie unnötige Anstrengungen während der heißesten Tageszeit zu vermeiden. Suchen Sie schattige und gekühlte Orte auf. Achten Sie besonders auf Kinder und vulnerable Personen in Ihrer Nähe.

GOOGLE schreibt:
Als Reaktion auf Klimawandel und immer heißere Sommertage ist mit 01.01.26 die Hitzeschutzverordnung - als Verordnung zum Arbeitnehmerinnen Schutzgesetz (ASchG) - in Kraft getreten.
Sie regelt Arbeiten im Freien bei denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Hitze oder natürlicher UV-Strahlung ausgesetzt sind oder sein können.
Hohe Temperaturen belasten den Körper stark. Die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt, und es kommt oft zu Schwindel, Erschöpfung, Dehydrierung oder im schlimmsten Fall zu einem lebensgefährlichen Hitzschlag.

Was sind Hitzetage?
Als Hitzetag gilt ein Tag, an dem die Temperatur mindestens 30 °C  erreicht. Besonders stark betroffen von einem Anstieg solcher Tage sind Städte und Ballungsräume. Ab 35 °C spricht man von Wüstentagen.

Was sind Tropennächte?
Als Tropennacht gilt eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 °C   fällt. Fehlt die nächtliche Abkühlung, kann sich der Körper schlechter erholen. 


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DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.

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#notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut

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Transkript

Doc on Air, der Podcast, der Ihnen hilft, richtig erste Hilfe zu leisten. Was tun, wenn jemand Hilfe schreit? Was tun, wenn zu Hause was passiert? Als erfahrener Notarzt zeige ich Ihnen, wie es geht. Unser Ziel, Wissen statt Angst und Können statt Zweifeln. Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, heute berichte ich über das Thema Hitze. Hitze, was nun? Was sind denn Hitzetage? Als Hitzetag gilt jener, an dem die Temperatur mindestens 30 Grad Celsius erreicht. Besonders stark betroffen von einem Anstieg solcher Tage sind naturgemäß Städte und Ballungsräume. Ab 35 Grad Celsius spricht man von Wüstentagen. Was sind nun Tropennächte? Das sind jene Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Fehlt die nächtliche Abkühlung, kann sich der Körper schlechter erholen, dazu noch später. Egal wie alt oder jung sie sind, aus welchen Verhältnissen oder Kulturkreisen sie kommen, die Hitze ist für uns alle eine ernstzunehmende Bedrohung. Was macht die Hitze mit uns? Hohe Temperaturen belasten Körper und Psyche sehr stark, indem sie einerseits den Kreislauf fordern, andererseits zu Flüssigkeitsverlust führen und letztlich auch das Denken und die mentale Stabilität erschweren. Was passiert im Körper? Die Blut- bzw. Lymphgefäße weiten sich, dadurch sinkt der Blutdruck. Warum tun sie das? Um Wärme abzugeben. Das Herz muss dadurch mehr arbeiten, um den Blutdruck stabil zu halten. Wenn dann noch Flüssigkeitsmangel infolge von starkem Schwitzen oder ein von Natur aus vorhandener niedriger Blutdruck da sind, dann wird letztlich auch das Gehirn schlechter mit Sauerstoff und Energie versorgt. Damit arbeitet unser Zentralcomputer bei Hitze wesentlich langsamer. Das Denken und Umsetzen von Dingen fällt uns einfach schwerer. Warme Nächte rauben die Erholung, was zu weiterer Müdigkeit und Abgeschlagenheit führt. Die Schlafqualität, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden hängen immer zusammen, und bei solchen Hitzenächten, steigt leider auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, aber auch Säuglinge, Kleinkinder sowie Personen mit unzureichend behandelten Herz-Kreislauf-Lungen, oder Stoffwechselerkrankungen. Hitze ist längst kein Problem einzelner Personen oder Risikogruppen mehr. Auch gesunde Menschen können bei so lange anhaltenden hohen Temperaturen, wie wir sie gerade erleben, gesundheitliche Beschwerden entwickeln. Naturgemäß besonders dann, wenn körperliche Arbeit, sportliche Aktivitäten oder längere Aufenthalte in der Sonne scheinbar unvermeidlich sind. Bereits ab etwa 26 Grad Raumtemperatur nimmt die Konzentration und die Leistungsfähigkeit messbar ab. Was sagt nun die Wetterprognose? Für Dienstag, 4. August verbreitet scheint wieder die Sonne und es wird sehr heiß. Im Osten sogar extrem heiß. Vielerorts bleibt der Himmel über weite Strecken wolkenlos. Erst am Nachmittag bilden sich über den Bergen einige Quellwolken und vielleicht auch ein paar Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang des Alpenhauptkammes. Der Wind wird abseits von Gewittern schwach bis mäßig aus Südost bis Südwest. Tageshöchsttemperaturen erwarten wir von 33 bis 40 Grad, am heißesten wird es im Osten. Wenn wir das hören, und das hören wir jetzt eigentlich jeden Tag, dann denken wir natürlich nur daran, wie können wir uns das Leben leichter machen. Jetzt denken wir aber doch bitte einmal an Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen, die im Freien arbeiten, auf Baustellen und auswärtigen Arbeitsstellen, oder Arbeitsstätten, wo die Gefahr der Sonneneinstrahlung besonders groß ist, oder unter ständiger Hitze. Da schreibt die AUFA, die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, vor, was zu tun ist. Arbeitgeber sind zu konkreten Schutzmaßnahmen bei Arbeiten im Freien verpflichtet. Sobald die Geosphäre Austria, Ich erkläre gleich, was das ist. Eine Hitze-Warnung der Stufe 2, das gilt ab 30 Grad Celsius, gefühlte Temperatur ausgibt. Diese Geosphäre Austria ist der nationalösterreichische Dienst für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie. Das ist also jene Institution, die allen, die es wissen wollen, sagt, was gerade temperaturmäßig los ist. Diese Hitzewarnung gilt natürlich branchenübergreifend für Tätigkeiten nicht nur im Freien, besonders natürlich auf Baustellen in der Landwirtschaft oder bei der Logistik. Schriftliche Hitzeschutzpläne müssen von den Betrieben ganz klar, evaluiert werden und entsprechende Maßnahmenprogramme erstellt und auch dokumentiert werden. Das Stopp-Prinzip meint, dass technische, zum Beispiel Beschattung, Wasservernebelung und auch organisatorische Maßnahmen Vorrang haben. Dazu gehört unter anderem auch die Verlagerung der Arbeitszeiten in kühlere Randzeiten oder sogar intermittierend ein Tätigkeitswechsel. Eine persönliche Schutzausrüstung wie UV-Schutzkleidung und entsprechende Sonnencreme, greifen, wie wir wissen, erst nachrangig. Bei bestimmten Arbeitsgruppen, wie zum Beispiel Krankabinen oder selbstfahrenden Arbeitsmittel im Freien, müssen entsprechende Klimatisierung gewährleistet sein. Der Gesetzgeber gibt aber auch hier noch eine Übergangsfrist bis zum 1. Juni 27. Hoffentlich halten die Arbeiter diese Übergangsfristen alle auch aus. Naturgemäß sollten Arbeitnehmer immer informiert werden, auch über Hitzewandlung, ebenso über Symptome, von Hitzeschäden und auch was man dagegen tun kann, inklusive der ersten Hilfemaßnahmen. Das ist eigentlich selbstverständlich, aber Sie dürfen mir glauben, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, manchmal eher Theorie. Greenpeace schreibt übrigens, die vergangenen Hitzewellen mit Rekordtemperaturen von bis zu 40 Grad Außentemperatur hat auch die Situation in den Wohnungen österreichischer Seniorinnen massiv verschärft. Natürlich auch bei anderen Menschen, aber betroffene Senioren sind natürlich ganz besonders gefährdet. Erste Daten der laufenden Hitzemessungen, die Greenpeace gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur sowie dem österreichischen Seniorenrat durchführt, zeigen eine alarmierende Belastung. In sieben der zwölf untersuchten Wohnungen kletterten die Temperaturen auf über 30 Grad. Damit wird das Zuhause für viele ältere Menschen zu einer akuten gesundheitlichen Bedrohung. Grimpis fordert daher von der Bundesregierung eine Sanierungsoffensive. Es müsste der Hitzeschutz auch im Mietrecht verankert werden. Davon sind wir noch weit entfernt. Nun die große Frage, was tun bei Hitze? Es ist eine Plattitüde, trotzdem sage ich es, Hitze macht von niemandem halt. Umso wichtiger ist es, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und bewusst auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, kurze Erholungspausen und Abkühlung zu achten. Neben dem Alter und der körperlichen Fitness, spielen natürlich auch immer akute Erkrankungen mit Fieber, Erbrechen, Durchfall oder chronische Erkrankungen wie Diabetes, also Zuckerkrankheit oder Herzschwäche, eine große Rolle. Die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Bewegungseinschränkungen sowie das Körpergewicht, besonders das Verhältnis Körpermuskulatur zum Fettbindegewebe spielen eine wichtige Rolle, wie der Körper mit der Hitze umgehen kann. Verschiedene Maßnahmen können Ihnen helfen, auch bei Erkrankungen und Einschränkungen gut mit hoher Temperatur zurechtzukommen. Als Ärzte wissen wir, Gesundheit entsteht nicht nur durch medizinische Versorgung, sondern auch durch liebevolle Aufmerksamkeit füreinander. Gerade an heißen Tagen können kleine Gästen viel bewirken. Sei es die freundliche Erinnerung an eine Trinkpause, das Schließen der Jalousien, das Haufhängen von feuchten, kalten Tüchern. Insbesondere aber die kurze, simple Frage, wie es den Mitmenschen denn geht. Ich habe es schon erwähnt, hohe Temperaturen bedeuten extremen Stress auch für das Gehirn, was bei bestehenden psychischen Belastungen besonders schlimm ist. Bei derartigen Hitzeproblemen sollten Sie naturgemäß, rechtzeitig vorher körperliche Ursachen ärztlich ausschließen lassen und dann hilft natürlich, verschiedenstes, wie Entspannungstechniken, bei Bedarf natürlich auch eine Psychotherapie. Bei akuten Erkrankungen wie Durchfall, Erbrechen und Fieber brechen hiervon 2 bis 4 Liter Wasser oder Tee pro Tag sehr wichtig. Bitte meiden Sie oder reduzieren Sie den Alkohol, der schadet Ihrer Hitzetoleranz. Besser sind verschiedene Elektrolytgetränke, wie zum Beispiel ein Kokoswasser, kann man beim Lidl kaufen, oder Mineralwasser. Soviel leichte Karotten, Gemüse oder Hühnersuppen und natürlich können wir das von den Ländern mit großer Hitze abschauen, die mediterrane Kost. Natürlich unterstützen Ventilatoren, kühlende Tücher sowie ein angenehm kühles Raumdämmer den geschwächten Körper dabei, sich während so einer Hitzeperiode schneller wieder zu erholen. Geben Sie Ihrem Körper aber Zeit dazu. Vermeiden Sie unnötige Aktivitäten. Wenn Sie krank sind, bleiben Sie bitte zu Hause. Und wenn Sie genesen sind, dann lassen Sie sich noch ein, zwei Tage, bitte Zeit, bis Sie sich wieder ganz gesund fühlen. Halten Sie Kontakt mit Angehörigen oder Nachbarn. Und seien Sie sich und Ihren Angehörigen gegenüber während Hitzeperioden besonders aufmerksam. Bitten Sie rechtzeitig um Unterstützung bei Einkäufen oder Erledigungen. Ich weiß, das ist manchmal sehr schwierig, aber versuchen Sie doch, auch vielleicht Lieferdienste von Supermärkten oder Restaurants in Anspruch zu nehmen. Insbesondere Menschen mit Pflegebedarf werden durch Hitze besonders stark belastet. Wenn Sie also pflegebedürftig sind oder Angehörige pflegen, denken Sie bitte daran, dass bei hohen Temperaturen verstärkte Gesundheitsprobleme auftreten können. Erstaunlicherweise reduziert die Hitze das Durstgefühl. Schluckbeschwerden oder Demenzkranke haben oft ein Problem, ausreichende Trinkmengen aufzunehmen, wenn man sie nicht ständig dazu motiviert. Hohe Temperaturen können auch die Wirkung und somit auch die Nebenwirkungen von Medikamenten beeinflussen. Sprechen Sie bei dieser Frage mit Ihren Hausärztinnen oder Ihrem Hausarzt. Menschen mit Gehbehinderungen sind oft nicht imstande, sich selbst in kühlere Bereiche zu begeben oder für Abkühlung zu sorgen. Denken Sie bitte daran, große Hitze und natürlich auch direkte Sonneneinstrahlung, können über längere Zeit hinweg ungeschützt zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden führen. Achten Sie immer auf typische Warnzeichen. Die treten möglicherweise erst nach einiger Zeit, nach Beginn der Hitzebelastung auf. Solche Warnzeichen sind ein subjektives Erschöpfungsgefühl, oft ein Problem, sich klar auszudrücken, oft ein Problem, das Gleichgewicht zu halten. Und wenn dann noch starke Blässe, Kopfschmerzen, steifer Nacken auftreten oder Gott behüht Übelkeit, Erbrechen, Kurzabmigkeit und Verwirrtheit, dann haben wir echt einen Notfall. Ich spreche noch später darüber, was hier zu tun ist. Überprüfen Sie also auch zu Hause regelmäßig die Raumtemperatur, kühlen Sie vor allen Dingen in den Morgen- und Abendstunden durch Lüften. Schlagen Sie doch älteren Menschen vor, und sich selbst übrigens auch, luftige, lockere Kleidung zu tragen. Beziehen Sie Ihr Bett mit dünnerer oder leichterer Bettwäsche. Verlegen Sie gemeinsame Aktivitäten in die kühleren Stunden des Tages, ganz in der Früh oder am Abend. Nutzen Sie schattige Plätze. Erinnern Sie sich selbst und die anderen im Freien an einen ausreichenden Sonnenschutz. Eine leichte Kopfbedeckung, planen Sie häufige Besuche und Anrufe ein, um frühzeitig bei Ihren liebsten Anzeichen von Hitzebelastung zu erkennen. Dazu gehört es auch, dass man ein unterstützendes Netzwerk mit weiteren Angehörigen, Freunden, einem Pflegedienst oder natürlich auch entsprechenden Alten- und Seniorenbetreuungen organisiert. Machen Sie sich schlau, informieren Sie sich über bevorstehende Hitzewellen und verfolgen Sie die Hitzewarnungen des Wetterdienstes. Sie tun sich viel leichter. Und bitte vergessen Sie nicht, auf sich selbst zu achten. Denken auch Sie bitte an einen guten Sonnenschutz und gerade wenn Sie schon viele Sonnenbrandprobleme hatten, an eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge. Erwähnen möchte ich noch das Hitzetelefon. Es hilft den ganzen Sommer unter der Nummer 0800 880 800 mit persönlichen Ratschlägen und Tipps. Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr, am Wochenende von 8 bis 20 beziehungsweise bis 18 Uhr. Bei gesundheitlichen Problemen zeitnah die Hausärztin, den Hausarzt oder auch die Gesundheitshotline 1450 kontaktiert. Auch meine Kolleginnen und Kollegen, egal ob Kassenärzte oder Wahlärzte, sind gerne für Sie da, um Sie gut durch den Sommer zu begleiten. Außerhalb der normalen Ordinationszeit hilft in Österreich immer der Ärztefunkdienst unter 141. Die Nummer ist sehr beansprucht, daher braucht man viel Geduld. Wenn Sie aber eine Person vorfinden, die nicht ansprechbar ist, deren Bewusstsein getrübt ist oder, wie wir vorher gesagt haben, verwirrt sind, kurzatmig sind, dann bitte verständigen Sie sofort den Rettungsdienst unter der Rufnummer 144 oder 112. Bitte denken Sie immer auch an die Möglichkeit der Notwendigkeit einer Wiederbelebung. Jeder kann es. Jeder kann es. Sie können es auch. Es ist nicht schwer. Versuchen Sie, das Problem zu erkennen, indem Sie den Patienten berühren, ein bisschen schütteln. Feststellen, ob er atmet, vielleicht können Sie sogar einen Puls am Hals oder Halsschlagader fühlen. Wenn der Patient gar nicht reagiert und entsprechend bewegungslos darlegt, alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst 112 oder 144. Beginnen Sie mit einer Herzdruckmassage mit beiden Händen in der Mitte des Brustbeins 30 Mal ruhig und tief drücken. Wenn Sie sich es zutrauen, auch zweimal beatmen. Ansonsten ununterbrochen drücken. Und zwar haben Sie das sicher schon gehört, das Tempo ist der Radetz gemarscht. Also trauen Sie sich das zu. Sie können nichts falsch machen. Es wird nur besser. Und wenn in der Nähe ein sogenannter AED ein halbautomatischer Defibrillator ist, lassen Sie ihn holen. Sie können mit dem Ding umgehen, ohne spezielle Ausbildung. Ich wünsche Ihnen einen schönen und nicht so heißen Sommer und bedanke mich für Ihre Geduld und das Zuhören. Und zum Schluss passen wir also gut aufeinander auf. Denn gemeinsam kommen wir besser durch die heißen Tage des Sommers. Ich sage nur auf Wiederhören.