DOC on AIR - Erste Hilfe im Alltag

Notfallmedizin im Alltag

#81 - Lipödem - Adipositas

30.05.2026 23 min

Zusammenfassung & Show Notes

In meiner 81. Podcast Folge berichte ich vom Unterschied Lipödem zu Fettleibigkeit.

Auch in diesem Report verzichte ich bewusst auf das Gendern, da es meines Erachtens störend und überflüssig ist, ich finde das traditionelle Deutsch ist natürlicher und besser verständlich!

Lipödem und Fettleibigkeit, also Adipositas sind eigenständige Erkrankungen. 

Mischbilder mit anderen Erkrankungen vor (z.B. Lipödem mit Adipositas oder Lymphödem etc.), kommen häufig vor.
Die differenzialdiagnostische Abgrenzung kann mitunter schwierig sein. 

Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die mit einem irreversiblen Schwund (Lipoatrophie) oder einer Fehlverteilung des Unterhaut-Fettgewebes = subkutanen Lipodystrophie- einhergeht.
Betroffen sind meistens die  unteren und/oder oberen Extremitäten, es kommt zu einem deutlichen Missverhältnis zwischen Körperstamm und den Extremitäten, während Füße und Hände meist schlank bleiben.
Außerdem können durch langes Stehen oder Sitzen vermehrte Flüssigkeitseinlagerungen (meist an Knöcheln/Unterschenkeln), entstehen, sogenannte orthostatische Ödeme.
Lipödem Patienten leiden häufig auch bei Bagatelltraumen zum Auftreten von blauen Flecken, sowie an einer gesteigerten Druckschmerzhaftigkeit. 
Gelegentlich berichten Patienten auch von Spontanschmerzen, dumpf, ziehend, brennend oder wie einen dauerhaften, intensiven Muskelkater.

Die Adipositas ist eine anerkannte, chronische, aber behandelbare Erkrankung, die ein weltweites Gesundheitsproblem darstellt und mit einem Übermaß an Körperfett charakterisiert ist. 
Sie wird durch Lebensstil-, hormonelle, genetische und umweltbedingte Faktoren verursacht. Meist führt das Ungleichgewicht zwischen Energiezufuhr (durch Nahrungsaufnahme) und Energieverbrennung (körperliche Aktivität) zur Gewichtszunahme.

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DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.

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Transkript

Doc on Air Der Podcast, der Ihnen hilft, richtig erste Hilfe zu leisten. Was tun, wenn jemand Hilfe schreibt? Was tun, wenn zu Hause was passiert? Als erfahrener Notarzt zeige ich Ihnen, wie es geht. Unser Ziel, Wissen statt Angst und Können statt Zweifel. Grüß Gott, meine sehr geehrten Damen und Herren. Herzlich willkommen zu meinem 81. Podcast. Die heutige Folge berichtet über Lipödem-Unterschied zu Adipositas. Erstmals wurde das Lipödem 1940 an der Mayo-Klinik in den Vereinigten Staaten von Allen und Hines beschrieben. Sie stellten typische Merkmale fest, wie zum Beispiel, dass Stamm, Kopf und Füße nicht von der Fettverteilungsstörung betroffen sind. Die Namensgebung Lipödem führte allerdings zu Verwirrung und zur fälschlichen Annahme, dass Schwellungen ein Hauptbestandteil der Erkrankung sind. Die Zahlen für die Häufigkeit schwanken sehr. In der Durchsicht der Literatur zeigt sich, dass in Österreich ca. 200.000 bis 300.000 Frauen meist in Phasen wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahren davon betroffen sind. Das entspricht etwa 5 bis 10 Prozent der weiblichen Bevölkerung. Das Lipödem ist keine Folge von Übergewicht. Und aufgrund der hohen Dunkelziffern und der schwierigen Diagnose wird oft von einer beträchtlich höheren Anzahl unerkannter Fälle ausgegangen. Die Ursachen, Entstehungsbedingungen und Risikofaktoren für dieses Krankheitsbild sind bisher noch nicht vollständig geklärt. Es existieren verschiedene Hypothesen, auch zum Pathomechanismus. Die Krankheit scheint durch eine Keimbahnmutation, also vererbbare Veränderungen des Erbgutes, die in den Keimzellenauftritt verursacht zu werden. Oft treten Lipödeme daher familiär gehäuft auf, was diese vererbliche Komponente bestätigt. Am Anfang des Krankheitsbildes steht oft ein Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen des Körpers im Raum. Hier wird dem weiblichen, hauptsächlich weiblichen Hormon Östrogen, eine entscheidende Rolle zugemessen. Bei Männern wurden Lipödem-ähnliche Veränderungen nur bei hormonell wirksamen Therapien oder bei ausgeprägten Hormonstörungen, zum Beispiel Unterfunktion der Keimdrüsen oder bei Leberzirrhose beschrieben. Die Krankheit ist also typisch für Frauen und betrifft Männer wirklich nur sehr selten. Unter dem Mikroskop zeigt sich bei diesem Krankheitsbild ein vermehrtes, im Wesentlichen unauffälliges Fettgewebe. Auffallend sind lediglich einzelne herzförmige Fettgewebsnekrosen sowie Riesenfresszellen, wir nennen sie Makrophagen, im Bindegewebenetzwerk. Diese Makrophagen erzeugen einen Antikörper, der sich Anti-CD6-8 nennt. Ich will darauf nicht mehr eingehen. Die genannten Aspekte sprechen für die Theorie, dass die Ursache der Schmerzen in entzündlichen und, wie wir noch hören werden, auch Sauerstoffmangelprozessen liegen könnten. In der gängigen Literatur werden auch andere morphologische Merkmale diskutiert. Lipödem-Patienten zeigen zum Beispiel eine dickere äußerste Hautschicht als angepasste Kontrollgruppen. Und die Unterhautgewebsstruktur ist deutlich geringer komprimierbar. Ebenso konnte bei diesen Patienten in der Magnetresonanz-Tomografie ein erhöhter Natriumgehalt in den unteren Extremitäten festgestellt werden. Wie ich schon gesagt habe, die Diagnose ist fast immer sehr schwierig. Das liegt daran, dass für das Lipödem zwar Diagnose-Kriterien existieren, jedoch kein Labor wird, keine Bildgebung oder andere Parameter, mit denen man diese Erkrankung zeitnah und zweifelsfrei diagnostizieren könnte. Die Diagnose beruht daher im Wesentlichen auf einer ausführlichen Anamnese und klinischen Kriterien. Wie so oft in der Medizin, fragt den Patienten, hör ihm ausgiebig und geduldig zu und er wird dir die Diagnose sagen. Nun, an klinischen Kriterien gibt es eben die beidseitige symmetrische Fettgewebszunahme der Beine, selten auch der Hände. Noch seltener am Kopf und am Stamm. Ein negatives Stemmerzeichen der Haut, das ist ein Zeichen, bei dem die Hautfalte über dem Grundgelenk der zweiten Zehe oder dem zweiten Finger abgehoben werden kann. Wenn das nicht der Fall ist, dann spricht es dafür, dass darunter eine entsprechende ödematöse, also lymphvermehrte Veränderung vorliegt. Ein weiteres Kriterium ist die Hypothermie der Haut. Das heißt, die Haut ist kälter, fühlt sich auch als solches kälter an. Sie ist Druck- und Berührungsschmerzempfindlich. Es finden sich auch in der Anamnese immer wieder Berichte über häufige Hämatome, also Blutergüsse. Der Umfang an Armen und Beinen bleibt ein ganz wichtiger Punkt bei Gewichtsabnahme, aber gleich. Also wenn wir heute, wir werden das noch besprechen, einem übergewichtigen, mit Diät und anderen wichtigen Maßnahmen wie Sport das Gewicht reduzieren helfen, dann wird sich auch der Umfang an Armen und Beinen auch natürlich reduzieren. Beim Lipödem bleibt das gleich. Ein weiteres Problem sind die verstärkten Symptome im Verlauf des Tages. Ein weiteres die Neigung zu mehrter Flüssigkeitsansammlung bei längerem Sitzen oder Stehen. Wir haben es schon erwähnt, anamnestischer Beginn der Erkrankung in der Pubertät oder in einer Phase hormoneller Veränderung, zum Beispiel Schwangerschaft oder natürlich auch Wechseljahre. Die umschriebene Fettgewebsvermehrung hat eine weiche Konsistenz und hinterlässt auf Druck keine Eindellung. Dieser typische Kalibersprung zur angrenzenden gesunden Region wird auch als Muff- oder Türkenhosenphänomen oder Kragenbildung bezeichnet. Der Body Mass Index, also jener Index, bei dem wir die Körpergröße mit dem Gewicht sozusagen vergleichend berechnen, ist als alleiniges Maß nicht mehr zeitgemäß. Er dient aber weiterhin als grober Riechwert zur Abschätzung einer allfälligen Missverhältnisproblematik zwischen Körperfett und Muskulatur. Aber dieser Body Mass Index berücksichtigt weder die Körperzusammensetzung, also Muskelfettanteil, noch die Fettverteilung und natürlich auch nicht den Anteil an Lymphe im Gewebe. Deshalb wird oft Muskelmasse als Übergewicht eingestuft. Bessere Alternativen zur Messung sind Bauchumfang, Ways-to-High-Ratio, also Bauchumfang zur Größe. Man kann damit das Fett im Bauchraum, das ja besonders gesundheitsschädlich ist, definieren. Der Körperfettanteil zeigt auch das Verhältnis von Fett zum Muskelmasse. Eine bioelektrische Impedanzanalyse beim Arzt kann ebenfalls präzisere Daten bringen. Das ist die sogenannte BIA-Messung. Die Schmerzcharakteristik beim Lipödem ist ein ganz wichtiges Diagnostikum und kann durch ihre Veränderung an Häufigkeit und Stärke als Diagnostikum herangezogen werden. Eines muss uns ganz klar sein, jedes Schmerzbild ist vielschichtig und jede Beschreibung von Schmerzen wird immer individuell sein und wird immer auch von subjektiven anderen Faktoren beeinflusst. Und letztlich ist die Herkunft des Schmerzes auch beim Lipödem noch nicht eindeutig geklärt. Umso mehr und umso größer ist die Rolle in der Beschwerde Schilderung, also die subjektive Wahrnehmung der verschiedenen Veränderungen, von der Anschwellung einer betroffenen Extremität im Lauf des Tages, vom Gefühl des Umfangzunahmes mit Spannung und anderen Nebenerscheinungen bis hin eben zum Erleben des Schmerzbildes. Dafür gibt es ganz bestimmte Skalen, mit denen man dem Patienten helfen kann, diese Schmerzcharakteristik zuzuordnen. Natürlich leiden viele Patienten zusätzlich an psychischen Symptomen wie Depressionen, Angst und Essstörungen. Das möchte ich noch erwähnen. Schilddrüsenerkrankungen, vor allem eine Unterfunktion, treten zwar häufig beim Lipödem als Begleiterkrankung auf, sind aber nicht ursächlich damit in Zusammenhang zu bringen. Diese Erkrankungsbilder können schon lange vor der Diagnose eines Lipödemes bestehen. Nun zu Adipositas. Sie wird heute nicht mehr primär als Folge mangelnder Selbstdisziplin, sondern als komplexe chronische Erkrankung verstanden. Sie ist definiert durch eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts, die mit erheblichen Gesundheitsrisken einhergeht. Auch hier hat der Body Mass Index noch seinen Stellenwert und ein Wert von mehr als 30 wird für die meisten Erwachsenen mit der Diagnose Adipositas verbunden. Wenn ein Body Mass Index von 40 oder höher vorliegt, dann sprechen wir schon von einer starken Fettleibigkeit. Und damit sind wir gleich bei einer neuen klinischen Definition. Seit Jänner 2025 wird der Body Mass Index nämlich mit weiteren klinischen Messgrößen, Drei an der Zahl kombiniert darunter Teilienumfang, Teile-Hüft-Verhältnis und Teile-Körper-Größen-Verhältnis sowie zusätzliche Erkrankungen begleitend wie Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen wie Zuckerkrankheit oder abnorme Blut-Fettstoff-Wechsel-Probleme. Heute unterscheiden wir zwischen zwei Kategorien, einer klinischen Adipositas und einer präklinischen Adipositas. Auch das möchte ich ganz kurz erläutern. Die klinische Adipositas ist dann vorhanden, wenn überschüssiges Körperfett, meistens auch auf den Bauchraum konzentriert, bereits zu Organfunktionsstörungen geführt hat. Eine präklinische Adipositas liegt vor, wenn zwar überschüssiges Körperfett, aber noch keine Symptome oder wesentliche körperliche Beeinträchtigungen nachweisbar sind. Das Hauptproblem ist in beiden Fällen immer das Bauchfett, welches, wie wir ja wissen, auch zu einem entsprechend größeren Teilenumfang führt. Apropos, ein Teil im Umfang von mehr als 88 cm bei Frauen und mehr als 102 cm bei Männern ist eindeutig mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen verbunden. Auch die Adipositas hat natürlich oft tiefe psychische Ursachen, darunter emotionales Essen zur Bewältigung von Stress oder Einsamkeit oder negativen Gefühlen wie Traurigkeit. Oft sind tiefsitzende Verhaltensmuster aus der Kindheit, in denen Essen zur Belohnung oder Beruhigung dient, auch ursächlich mit der Adipositas zu verknüpfen. Psychosomatische Aspekte wie Essstörungen, zum Beispiel das exzessive, übermäßige Essen, ein sogenanntes Binge-I-Tin, bringt immer geringeres Selbstwertgefühl und Depressionen mit sich. Dass Stress letztlich zu Heißhunger führt, ganz besonders wenn es ein Dauerstress ist, ist eine klare Sache, weil der Körper meint, jetzt könnten wieder ganz schlimme Zeiten kommen, daher verlangt er nach mehr energetischer Nahrung und speichert die als Fett ab, quasi für die nächsten sieben Magenjahre. Wenn wir also in die Therapieansätze hineingucken, dann müssen wir ganz klar sagen, die Psychotherapie ist sicher ein ganz wesentlicher Punkt und muss immer als ganzheitlicher Ansatz gesehen werden. Nun, was können wir denn an klinischen Untersuchungen und Diagnosen uns erwarten? Immer ist zur Erstdokumentation eine Verlaufskontrolle erforderlich. Diese ganzen genannten Körpergewichtsanalysen und Größen müssen mehrfach dokumentiert sein. Weitere Messungen an den Beinen und Armen müssen im Rahmen einer Therapieplanung als Verlaufskontrolle unbedingt durchgeführt werden. Zusätzlich müssen die Schmerzen anhand zum Beispiel einer visuellen Analogskala, die sogenannte VAS, eingeschätzt werden und auch hier im Verlauf immer wieder dokumentiert werden. Dass eine umfassende labortechnische Untersuchung mit allen wichtigen Körperfunktionen entsprechend unabdingbar ist, ist klar. Oft müssen wir auch zum Ausschluss von Ödemen eine Untersuchung der Venen, zum Beispiel auch mit Ultraschall, durchführen. Eine äthiologische Zuordnung allfälliger Ödeme kann aber natürlich mit einem Sonobefund allein nicht durchgeführt werden. Zur Wirksamkeit alternativer diagnostischer Verfahren wie der Bioimpedanzmessung, und der Bestimmung der elektrischen Gewebskonstante liegen noch keine ausreichend geprüften Daten vor. Lassen Sie mich zusammenfassen. Der wichtigste Unterschied zwischen Lipödem und Adipositas ist die Fettverteilung. Beim Lipödem sind Unterkörper, Hüfte, Ober-, Unterschenkel, seltener Arme und noch seltener der Oberkörper betroffen. Beim Lipödem gibt es ganz klar zuordnbare Schmerzen mit druckempfindlicher Hautneigung zu Blutergüssen. Ganz ein wichtiger Unterschied ist die Diätresistenz. Lipödemfett lässt sich nicht durch Sport und Ernährung signifikant verringern, während Adipositorsfett sehr gut abgebaut werden kann. Und auch die Struktur ist unterschiedlich. Lippe dem Fett fühlt sich oft gelatineartig an und enthält auch oft kleine Knoten, die sich wie Schaumstoffkugeln anfühlen. Zusammenhang und Überschneidung müssen wir noch erwähnen, die häufige Kombination, etwa 60% der Lipidem-Patienten sind auch adipös. Natürlich gibt es auch eine metabolische Adipositas, also eine stoffwechselbedingte, die ein bestehendes Lipödem dann massiv verschlimmert. Übrigens auch sehr schlanke Frauen können ein Lipödem haben. Also Adipose, das ist keine Ursache für das Lipödem. Sie kann es aber verschlimmern, da der zusätzliche Druck auf das schmerzhafte Bindegewebe die Schmerzen erhöht. Behandlungskonzepte konservativ. Regelmäßige Lymphdrainage, Kompressionswäsche, angepasste Bewegung und Ernährung helfen, zumindest die Symptome zu lindern. Gelegentlich hilft auch eine operative Unterstützung, wenn eben nur mehr durch Fettabsaugung das kranke Fett entfernt werden kann. Ein Adipositas-Management wird man immer anstreben, weil eine zusätzliche Fettüberschüssigkeit das Problem verstärkt. Daher Gewichtsreduktion, Sport, Ernährungsumstellung. Gelegen auch hier die Chirurgie mit einem Magenbypass. Ein Lipödem ist nicht durch Diäten heilbar. Das muss man immer wieder klar sagen, auch nicht durch irgendwelche Alternativtröpfchen oder Pülverchen, die leider Gottes heute schamlos angeboten werden. Es kann sehr gut durch konservative Therapien. Natürlich können die psychischen Nebenwirkungen sehr gut behandelt werden, denn die Betroffenen fühlen sich von der Umwelt nicht verstanden. Es ist ja auch schwer zu akzeptieren, wenn man so eine chronische Erkrankung im Alltag aushalten muss. Die dabei entstehenden Ängste, der Vertrauensverlust in den eigenen Körper, die Probleme mit dem Schamgefühl, letztlich auch entstehende Depressionen bedürfen einer intensiven Zuwendung und vor allen Dingen einem verständnisvollen Umgang. Also, sehr geehrte Damen und Herren, wenn Sie Menschen mit derartigen Lipödemen sehen, bleiben Sie offen, gucken Sie nicht. Wenn Sie ganz, ganz liebevolle Zuwendung machen, dann wird auch ein Gespräch sehr sinnvoll sein. Das Verständnis, dass Lipödem eine ganz andere Krankheit ist als Fettleibigkeit, aber eben sehr gut doch auf therapeutische Interventionen anspricht, macht den betroffenen Patienten das Leben sicher leichter. Ich danke für das Zuhören und wünsche alles Gute.