#75 - Alt werden - alt sein
07.03.2026 21 min
Zusammenfassung & Show Notes
In meinem 75-sten Podcast möchte ich Euch das Thema „Alt werden-alt sein“ näherbringen.
In der Gerontologie wird Alter folgendermaßen differenziert:
Mit 60 bis 65 Jahren setzt der Übergang ins Alter ein, zwischen 60 und 74 Jahren sind wir die sogenannten jungen Alten. Ab 75 bis 85 Jahren gelten Menschen als hochbetagt, ab 90 Jahren sind ältere Menschen höchstbetagt, ab 100 Jahren langlebig.
Das kalendarische Alter ist also nur ein Richtwert – es kann helfen, bestimmte gesundheitliche Veränderungen oder auch Probleme vorherzusagen und einzuordnen.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe unterschiedliche Faktoren, welche das Altern beeinflussen. Laut Max-Planck-Institut sind Alterungsprozesse zu etwa 10 bis 15 Prozent genetisch bedingt.
Kann man das Altern verlangsamen?
Ja der Lebensstil kann den Alterungsprozess beeinflussen:
Religiosität und Glauben pflegen, das Stressmanagement verbessern etwa durch Entspannungsübungen wie Autogenes Training
Eine ausgewogene, kalorienreduzierte Ernährung mit ausreichend Nährstoffen. Vermeidung von Übergewicht, besonders von zu hohem Körperfettanteil. Regelmäßige Bewegung erhöht nicht nur die Fitness und wirkt dem Muskelabbau entgegen, sondern stabilisiert auch den Gleichgewichtssinn.
Der Verzicht zumindest aber das starke Reduzieren von Risikofaktoren wie Nikotin-, Tabletten- oder übermäßigem Alkoholkonsum. Stressmanagement verbessern etwa durch Entspannungsübungen wie Autogenes Training.
www.doc-on-air.com Motto: „Wissen statt Angst, Können statt Zweifel, hilft“ Ängste etwas kleiner und die Hoffnung größer zu machen.
Sagen Sie es bitte weiter!
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DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.
Weitere Informationen auf doc-on-air.com
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Das Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.at
Bei Fragen oder Hinweisen zur aktuellen Folge schreibt mir gerne ein Email unter podcast@doc-on-air-com
#notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut
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Transkript
Doc on Air - Der Podcast, der Ihnen hilft, richtig erste Hilfe zu leisten.
Was tun, wenn jemand Hilfe schreibt? Was tun, wenn zu Hause was passiert?
Als erfahrener Notarzt zeige ich Ihnen, wie es geht.
Unser Ziel, Wissen statt Angst und Können statt Zweifel.
Sehr geehrte Damen und Herren, in meinem 75.
Podcast möchte ich euch das Thema Altwerden, Altsein näher bringen.
Im Verein Sorgennetz, gegründet von Christoph Höbart, engagieren sich Menschen
mit unterschiedlichen Hintergründen für Sensibilisierung,
Bewusstseins- und Kulturarbeit in der Gesellschaft.
Lebensthemen wie Altern, Sterben und Demenz sind oft negativ belegt und werden
aus dem gesellschaftlichen Bewusstsein gedrängt.
Wissen, Bewusstseinsbildung und ein gemeinschaftlicher Diskurs sollen nachhaltig
in der Gesellschaft verankert werden.
Die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Frau Dr. Doris Wolf schreibt am 15.
Jänner 24 unter anderem 2Alt werden will jeder, aber niemand will alt sein."
Als Kinder können wir es gar nicht erwarten, erwachsen zu werden.
Sind wir dann erwachsen und werden älter, sehnen wir uns nach der Jugend zurück.
Das Altern unseres Körpers beginnt bereits dann, wenn wir gerade erst erwachsen werden.
Körperliche Veränderungen können wir nur bedingt verhindern,
indem wir uns gesund ernähren, körperlich aktiv sind und immer wieder Phasen
der Entspannung einbauen,
in denen wir unsere Batterie aufladen.
Unsere Sichtweise dem Alter gegenüber können wir doch auf jeden Fall steuern.
Wer in seiner Fantasie das Alter mit Senilität, Schmerzen, Pflegebedürftigkeit,
Einsamkeit und Isoliertsein verknüpft,
wird jedem Geburtstag mit Angst entgegensehen.
Und wer permanent an die Schattenseiten des Alters denkt, der altert schneller.
Hilfreicher als die Angst vor dem Alter ist es, sich positive Beispiele zu suchen.
Goethe zum Beispiel schrieb seinen Faust mit 80 Jahren.
Michelangelo vollendete die Sixtinische Kapelle mit 71 Jahren.
Grandma Moses, eine amerikanische Malerin, begann mit 80 zu malen.
Etwa 400 ihrer 1500 Gemälde hat sie in den letzten beiden Lebensjahren gemalt.
Gladys Burrill lief ihren ersten Marathon mit 86 Jahren.
Harry Bernstein verfasste unzählige
Romane und schickte die Manuskripte beharrlich an Verlage, erfolglos.
Allesamt wurden abgelehnt.
Mit 96 Jahren startete er dann noch einen Versuch. Er schrieb unter dem Titel
»The Invisible Wall« seine Memoiren und dieses Mal war die Verlagswest begeistert.
Sein Namensvetter Leonard Bernstein war auch in seinem späten Leben sehr äußerst
produktiv, vor allem als Dirigent und Interpret, zum Beispiel der Mahlerzyklen.
Und Konrad Adenauer prägte als
erster Bundeskanzler im hohen Alter ab 1973 maßgeblich den Wiederaufbau,
die Westbindung und die soziale Marktwirtschaft Deutschlands.
Er erreichte auch die Aussöhnung mit Frankreich, förderte die europäische Einigkeit
und holte die letzten Kriegsgefangenen aus Russland nach Hause.
Ab wann sind wir Menschen also alt? Wenn man allein vom kalendarischen Alter
ausgeht, gibt es einige Definitionen und Unterteilungen in Untergruppen.
Laut Europarat gehören wir mit 65 Jahren zu den älteren Menschen.
Für die UNO gilt das schon für die 60-Jährigen.
In der Alterskunde der sogenannten Gerontologie gibt es folgende Differenzierung.
Mit 60 bis 65 Jahren setzt der Übergang ins Alte ein.
Zwischen 60 und 74 Jahren sind wir die sogenannten jungen Alten.
Ab 75 bis 85 Jahren gelten Menschen als hochbetagt. Ab 90 Jahren sind sie höchstbetagt
und ab 100 nennt man sie langlebig.
Was unterscheidet aber nun das Kalendarische vom biologischen Alter?
Jeder Mensch altert anders und mehr oder weniger ausgeprägt in den unterschiedlichen Lebensphasen.
Das kalendarische Alter ist also nur ein Richtwert.
Es kann helfen, bestimmte gesundheitliche
Veränderungen oder auch Probleme vorherzusagen und einzuordnen.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe unterschiedlicher Faktoren,
welche das Altern beeinflussen.
Laut Max-Planck-Institut sind Alterungsprozesse auch zu etwa 10 bis 15 Prozent genetisch bedingt.
Weitere wichtige Faktoren bilden äußere Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel Schicksalsschläge,
Krankheiten, oft auch der jeweilige Lebensstil.
Das biologische Alter bezeichnet den jeweils aktuellen Zustand des Körpers und
kann mit Hilfe einiger Tests ziemlich genau ermittelt werden.
Dabei werden unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt.
Der psychische und der körperliche Allgemeinzustand, die kognitiven Faktoren
wie die Gedächtnis- und Reaktionsgeschwindigkeit,
das Seh-, Hör-, Geruch- und Tastvermögen,
der Blutdruck- und die Herz-Kreislauf-Regulation,
natürlich auch Laborwerte wie Blutbild, Nierenfunktion, Zucker, Blutfette.
Ebenso die Wirbelsäule-Gelenksbeweglichkeit, das Verhältnis von Fett zu Muskelmasse,
die Funktion und Kapazität der Lunge, das Sexualleben, der Hormonhaushalt,
die familiäre Lebensform, die Freude am Beruf und vieles mehr.
Die Jahresringe und das biologische Alter können sich so um viele Jahre unterscheiden.
Was für Altersdefinitionen gibt es noch?
Auch ein berufliches Alter ist zu definieren. Lange lag das Regelpensionsalter
für Männer bei 65 Jahren.
Eine vorzeitige Pensionierung war und ist, je nach Versicherungsjahren, ab dem 62.
Lebensjahr bei Schwerarbeitern unter bestimmten Voraussetzungen schon früher
möglich. Immer aber sind 15 Versicherungsjahre durchgehend erforderlich.
Der Begriff Senior oder Seniorin im beruflichen Kontext benennt inzwischen also
kein direktes Alter mehr.
Männer gehen zurzeit im Schnitt mit 62,4 Jahren, Frauen mit ca. 60,2 Jahren in Pension.
Wie Sie alle wissen, wird das Pensionsantrittsalter schrittweise nach oben angepasst.
Die Frage, kann man das Altern verlangsamen, muss ganz klar mit Ja beantwortet werden.
Denn jeder kann seinen Lebensstil und damit auch den Alterungsprozess selbst beeinflussen.
Dazu gehören eben eine ausgewogene kalorienreduzierte Ernährung mit ausreichenden
Nährstoffen und Vermeiden von Übergewicht.
Besonders aber das Vermeiden von einem zu hohen Körperfettanteil.
Regelmäßige Bewegung erhöht nicht nur die Fitness und wirkt dem Muskelabbau
entgegen, sondern stabilisiert auch den Gleichgewichtssinn.
Dass der Verzicht, aber zumindest das starke Reduzieren von Risikofaktoren wie
Nikotin, übermäßigen Alkohol,
Drogen oder Konsum von Beruhigungspillen vernünftig ist, ist,
glaube ich, eine Binsenweisheit.
Ich nenne noch die Religiosität, den Glauben.
Wenn wir das pflegen und unser Stressmanagement verbessern, zum Beispiel durch
autogenes Training, können wir auch sehr viel zur Verlangsamung des Alterungsprozesses wahrnehmen.
Ausreichender Schlaf und damit ist gemeint, nicht eine Stundenanzahl,
sondern, ich habe es in einem eigenen Podcast erwähnt,
jene Zeit, wo Körper und Geist gut regeneriert, erholt und frisch aufwachen.
Beim Altwerden zählt auch, wie alt wir uns fühlen und wie wir uns verhalten.
Es liegt also immer auch an unseren Gedanken, wie jung und aktiv wir tatsächlich
sind und unsere Gedanken, die können wir selbstverständlich selber steuern.
Lassen Sie mich noch auf ein Thema eingehen. Als aktiver Notarzt und Malteser
sehe ich nicht nur auf unseren Pilgerreisen viele Menschen,
die chronisch krank oder geistig beeinträchtigt sind und dennoch Freude am Leben haben.
Wir Malteser reisen jährlich nach Lourdes und veranstalten alle fünf Jahre eine
Wallfahrt für rund 500 Pilger nach Rom. Warum?
Diese Reisen sind sehr beliebt, weil wir es auch Menschen mit Behinderungen
oder schwerer Krankheit ermöglichen, daran teilzunehmen.
Neben den religiösen Zielen werden auch Orte besucht, die mit der Geschichte
unseres Ritterordens verbunden sind, zum Beispiel Malta und Rhodos.
Immer geht es um Gemeinschaft, um Stärkung des Glaubens, um Stärkung des Selbstwertgefühls
und das Erleben der eigenen Leistungsfähigkeit.
Wir Malteser bieten umfassende Betreuung durch geschultes Personal,
Ärzte, Pflegekräfte, Helferinnen, Helfer, gute Logistik, zum Beispiel barrierefreie
Busse und geistliche Begleitung.
Um so eine sichere, freudvolle und spirituelle Erfahrung zu gewährleisten,
die Selbstvertrauen stärkt und die Gemeinschaft fördert.
Ich mache auch nach wie vor mit sehr viel Freude und Engagement für das Sozialgericht
Gutachten bei Pflegegeldklagen.
Dabei habe ich regelmäßig Kontakt mit kranken, alten Menschen und ihren Angehörigen.
Ich nehme mir immer sehr viel Zeit, um mit den Betroffenen ausführlich zu sprechen
und erfahre dabei auch ihre kleinen und großen Sorgen.
Was sind nun diese Sorgen? Die meisten Sorgen bereiten Ängste vom körperlichen und geistigen Verfall.
Also Angst vor Demenz, Angst vor Kontrollverlust, Angst vor Stürzen,
Angst vor Abhängigkeiten.
Verluste nahestehender Menschen, fehlende finanzielle Sicherheit,
soziale Isolation und das meist nicht angesprochene Thema Tod und Sterben werden häufig genannt.
Besonders schlimm aber wird der fehlende, würdevolle Umgang empfunden.
Was sagen diese Menschen? Wenn ich alt bin,
möchte ich respektiert werden und meine Identität bis zum letzten Tag behalten
und nicht Opa oder mein kleines Fräulein oder Omi genannt werden.
Es ist eine Frage des Respekts und der Angemessenheit, falsche Anreden oder
ein unpassendes Du zu unterlassen.
Ich möchte als alter Mensch auch nicht einfach bewegt, gedreht oder irgendwie
gepflegt werden, ohne zu wissen, was geschieht.
Bei notwendigen Transfers will niemand ohne Vorwarnung hastig im Rollstuhl durch
die Gänge geschoben werden.
Man möchte wissen, wenn man in andere Räume gebracht wird und warum.
Und man möchte in einem Tempo bewegt werden, das keine Angst macht.
Nicht nur Senioren wünschen sich geduldige Erklärung und sanfte Berührung,
damit sie verstehen, was passiert.
Sie möchten auch nicht beurteilt, schon gar nicht als kompliziert,
eigenwillig, ausgerissen, abgestempelt werden.
Die Menschen wünschen sich Wohlwollen, Geduld und Verständnis,
besonders an den Tagen, an denen sie traurig sind, gehemmt sind und wenn das Lächeln schwerfällt.
Besonders ältere und behinderte Menschen möchten nicht, dass man über sie spricht, als wären sie nicht da.
Also sprecht Sie bitte mit Augenkontakt verständlich an.
Noch ein Punkt, nur weil man alt ist, möchte man nicht in einer anonymen Krankenhauswäsche
schlafen, sondern in der eigenen Kleidung.
Man möchte keine aufdringlichen Duschgels, keine Einmalwaschlappen,
sondern seine eigenen Pflegeprodukte benutzen. Das gilt auch außerhalb einer
Pflegeeinrichtung, also zu Hause.
Man möchte auch sein Essen und die Getränke nicht aus irgendwelchen lieblosen
Plastikteilen bekommen, sondern ein schönes Geschirr, wie man es von zu Hause gewohnt ist.
Man spricht es nicht an, aber niemand möchte windeln.
Wenn es notwendig ist, dann mit Erklärung, dann ist es eine Schutzhose.
Man möchte auch keinen Latz oder ein Lätzchen, sondern eine Stoffserviette.
Und selbst die Bezeichnung Schnabelbecher kann man durch etwas Liebevolleres
wie zum Beispiel ein ergonomisches Glas ergänzen.
Dass alte Menschen oft mit der Kontinenz Probleme haben, ist ja nichts Neues.
Wenn man ihnen dann aber sagt, wir haben jetzt keine Zeit, es dauert einfach
zu lange, wenn wir aufs Klo gehen, mach einfach in die Windel.
Dann ist das extrem menschenunwürdig.
Lassen Sie mich also zusammenfassen. Die Grundbedürfnisse von älteren oder alten
Menschen sind keine Umstände.
Sie sind ihre Rechte und bewahren ihre Würde.
Wenn man alt ist, hört und sieht man vielleicht schlechter.
Und es braucht Geduld auch beim Umgang mit technischen Hilfsmitteln.
Das bedeutet aber nicht, nur weil man langsam ist, ist man auch schon verblödet.
Dieses Wort sollte überhaupt gestrichen werden.
Auch alte Menschen fühlen, was für sie gut ist.
Nein, sie gehen manchmal langsamer, verstehen es manchmal nicht so schnell,
brauchen mehr Zeit, brauchen vielleicht Geduld beim Zuhören und beim Ansprechen.
Nicht nur für alte Menschen ist der Erhalt von Gesundheit Selbstverständlichkeit.
Lebensfreude ist immer wichtig.
Wann erreichen wir das? Durch ein soziales Miteinander.
Das ist natürlich in Zeiten, wo die Großfamilien sehr rar geworden sind, schwierig.
Aber regelmäßige Begegnungen, regelmäßige Besuche,
kleine, aber feine regelmäßige Bewegungen,
eine liebevoll mitgebrachte, ausgewogene Ernährung, gemeinsames Essen und Trinken
mit Freude, führt zu einer Verbesserung auch des Sicherheitsgefühls.
Und ich erinnere mich an eine 95-jährige Dame, die auf meine Frage,
was sie sich denn am meisten wünsche, sagte.
Ich wünsche mir das Recht, ich selbst zu sein.
Ich möchte als Mensch geachtet und liebevoll umsorgt werden.
Ich möchte lachen und weinen dürfen, Trost und Liebe empfinden.
Und sie sagte noch, ich bete zu Gott, damit das wahr wird.
Ich als ihr Podcast, Joachim, wünsche mir,
dass all die wundervollen Ärzte, Pflegekräfte, Pflegehelferinnen,
Krankenschwester sowie die unzähligen Helferlein im Hintergrund auch die Anerkennung
und Wertschätzung bekommen, die sie verdienen.
Danke, dass Sie mir so lange zugehört haben. Herzliche Grüße,
Ihr Joachim, der Doc on Air.